Am
Rande der Innsbrucker Altstadt, direkt an der ehemaligen östlichen
Stadtmauer, erstreckt sich der weitläufige Komplex der kaiserlichen
Hofburg. Auffallend ist die langgezogene Hauptfront. In unmittelbarer
Nähe liegen die Hofkirche, das Volkskunstmuseum, die Stadtsäle,
das Stadtcafe, das Landestheater, der Congress und der Hofgarten.
Steht man vor dem
Goldenen Dachl, biegt man direkt nach rechts ab und gelangt durch
die Hofgasse zum Haupteingang vor dem Durchgangsbogen zur Hofkirche.
Vor der Hofburg bzw. beim gegenüber liegenden Landestheater gibt
es Parkplätze.
Die mächtige
Schlossanlage
gruppiert sich um drei Höfe. Da die ursprüngliche Anlage
eine mittelalterliche Burg war, geht darauf die Bezeichnung Hofburg
zurück. Der so genannte Gotische Keller ist noch aus dem 15.
Jh. erhalten.
Ursprünglich
lagen Haupttrakt und Haupteingang in der Hofgasse. Erst später
entstand die heute Schaufassade am Rennweg.
Zu besichtigen
sind die Prunkräume, die großteils unter Maria Theresia
entstanden sind:

Die Tiroler Landesfürsten
besaßen drei Haupresidenzen
in Innsbruck: unter den Grafen von Andechs ab dem 12. Jh. den so genannten
Andechshof bei der Innbrücke, unter Herzog Friedrich IV. mit
der leeren Tasche ab 1420 den so genannten Neuhof (Goldenes-Dachl-Gebäude)
und ab Erzherzog Sigmund dem Münzreichen und Kaiser Maximilian
I. die alte Hofburg.
-
Schon
die Vorfahren von Erzherzog Sigmund dem Münzreichen kauften
an der Stelle der heutigen Hofburg Grundstücke und Häuser,
wobei dann Sigmund ab ca. 1450 als der eigentliche Schöpfer
der Hofburg gilt. Die gotischen Kellergewölbe gehen auf ihn
zurück.
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Kaiser
Maximilian I. baute nach 1500 einiges um. So ließ er den berühmten
Wappenturm am Ausgang der Altstadt in Richtung der heutigen Hofkirche
errichten.
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Erzherzog
Ferdinand wollte die Hofburg zu einer angenehmen Wohnanlage umbauen
lassen, konnte jedoch wegen Geldmangels wenig verwirklichen. 
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Der
heutige Bau wurde im Auftrag Maria Theresias von 1754-1756 und von
1765-1773 durch den Innsbrucker Hofbaumeister Johann Martin Gumpp
d. J. und Constantin Johann Walter nach Plänen des Wiener Hofbaumeisters
Nikolaus Pacassi errichtet. Walter und Pacassi schufen die Rennwegfront
und den nördlichen Trakt zum Congress im Stil des höfischen
Wiener Rokoko.
- Heute gehört
die Hofburg der Republik Österreich.

Schlossverwaltung
zu Innsbruck und Ambras
Rennweg 1 - 6020 Innsbruck
Tel.: 0512/587186
Fax: 0512/587186-13
Öffnungszeiten:
Ganzjährig von 9.00-17.00 Uhr,
letzter Einlass 16.30 Uhr (Stand August 2002)
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