Die Weiherburg
liegt inmitten eines ausgedehnten Parks direkt am Waldrand und wurde
in der Mitte des 15. Jh. von der Familie Tänzl als hochherrschaftlicher
Wohnbau gegründet. Die Tänzl waren durch den Schwazer Bergbau
reich geworden und besaßen u. a. auch Schloss Tratzberg. Der
Name "Weiherburg" stammt von einem Fischweiher, der bis
zu Beginn des 20. Jh. bestand.
Im Inneren gibt
es mehrere bemerkenswerte Räume. Der so genannten "Langenmantelsaal"
weist eine schöne Balkendecke und gemalte Wanddekorationen auf,
wobei die obere Hälfte aus gemalten Wappen, Engeln und Blumenvasen
besteht. Die Kapelle wurde vom bekannten Innsbrucker Maler Josef Lepold
Strickner im Stil der Neugotik ausgestaltet.