Digitale Demenz? Argumente gegen Manfred Spitzer

Bildquelle: e-teaching-austria

Das Buch "Digitale Demenz", das der bekannte Gehirnforscher Manfred Spitzer 2012 veröffentlicht hat, lieferte vielen, die dem eLearning skeptisch gegenüber stehen, argumentative Munition. Spitzer behauptet nichts weniger, als dass der Umgang mit den digitalen Medien unsere Kinder verdummt, ihre kognitiven Fähigkeiten einschränkt. 

So fundiert die Aussagen von Spitzer erscheinen mögen, sie sind nicht unwidersprochen geblieben. Die Kritik an seinen Thesen war dabei ebenso pointiert wie scharf. Ihm wurden Verzerrungen, Einseitigkeiten und plakative Argumentation vorgeworfen. 

Abseits der ExpertInnen-Diskussion verblieb vor allem auf Seite der Eltern und auch der Unterrichtenden viel Verunsicherung. Wie ist dem zu begegnen?

Ruth Sattler von e-Learning-Austria hat sich die Mühe gemacht, ein "Argumentarium" gegen Manfred Spitzers Thesen zusammen zu stellen, um gerade LehrerInnen im eLearning-Bereich Argumentationshilfen gegen die Behauptungen der "digitalen Demenz" in die Hand zu geben. Das Dokument ist zweispaltig gegliedert, auf der linken Seite steht jeweils eine These, bzw. ein Argument Spitzers, auf der rechten Seite ein entsprechendes Gegenargument von eLearning-ExpertInnen mit entsprechendem Link.

Insgesamt hat Ruth Sattler hier eine ausgezeichnete Argumentationshilfe zusammengestellt, die sie um eine Linkliste und eine persönliche Stellungnahme ergänzt hat. Vielen Dank dafür!

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