Modulation - wenn man die Tonart wechseln möchte

Notenlinien mit frei über diesen schwebenden Noten sowie Notenzeichen und Notenschlüssel
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Der Zauber von Musikstücken liegt darin, dass über die Musik Stimmungen beim Zuhörer oder der Zuhörerin erzeugt werden. Diese erzeugten Stimmungen können innerhalb des Musikstücks auch wechseln, wovon  viele Musiker und Komponisten Gebrauch machen. Was akustisch so beeindruckend klingt, bezeichnet man aus technischer Sicht als Modulation.

Begriffsklärung

Laut Wikipedia versteht man unter einer Modulation folgendes:

In der Musiktheorie bezeichnet das Wort Modulation den vorbereiteten Übergang von einer Tonart zu einer anderen. Modulationen erkennt man notationstechnisch am Auftreten der für eine bestimmte Tonart typischen Versetzungszeichen (Akzidenzien) im Verlauf des Musikstücks. (de.wikipedia.org: Modulation (Musik))

Modulationen sind also immer dann notwendig, wenn man innerhalb eines Musikstückes die Tonart wechseln möchte.

Arten von Modulationen

Dabei unterscheidet man je nach der Art wie der Übergang vollzogen wird zwischen 3 verschiedenen Arten von Modulationen:

  • diatonische Modulation: Modulation mittels Modulationsakkords
  • chromatische Modulation: Modulation durch Verwendung einer Alteration
  • enharmonische Modulation: Modulation durch enharmonisches Verwechseln von Akkordtönen

Eine sehr gute ausführliche Beschreibung über die Funktionsweise dieser 3 Modulationen samt Hörbeispielen kann man hier finden. Wer eine Erklärung der Modulation per YouTube Video bevorzugt, findet hier ein entsprechendes Video.

Wenn die Modulation, also der Wechsel der Tonart nur so kurz erfolgt, dass er vom Ohr nicht als solcher wahrgenommen wird, spricht man von einer Ausweichung.

Fazit

Modulationen sind also ein wichtiger Baustein von Musikstücken um Stimmungswechsel zu erzeugen. Wenn Sie das nächste Mal ein Musikstück egal welcher Musikrichtung anhören, sich in die Musik vertiefen und die Stimmungen, die das Stück bei Ihnen erzeugt, auf sich wirken lassen, dann fallen Ihnen vielleicht jene Passagen auf, in denen die Stimmung wechselt. Und wahrscheinlich werden Sie im Laufe der Zeit merken, dass Modulationen gar nicht so selten vorkommen, nur dass Sie Ihnen bisher nicht so wirklich aufgefallen sind.

 

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