Terpsichore - die Muse der Tanzkunst und Chorlyrik

Terpsichore
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Terpsichore (altgriech. Τερψιχόρα ‚die Reigenfrohe, die Tanzfreudige‘ – später besonders »Muse der Tanzkunst«; Betonung lateinisch und deutsch auf dem i: Terpsichore) ist eine der neun Musen, die allesamt Töchter des Zeus und der Mnemosyne sind.

Sie ist die Muse der Chorlyrik und des Tanzes und hat ihren Namen nach Ansicht mancher Antiker Schriftsteller daher, dass sie ihre Liebhaber mit den Gütern vergnügte, die von der Gelehrsamkeit herkommen.Sie soll zuerst das Tanzen, und nach andern die schönen Wissenschaften erfunden haben.

In einigen Quellen wird sie als Mutter der Sirenen mit dem Flussgott Acheloos gesehen. Ihr Name rührt aus den griechischen Wörtern τέρπω 'erfreuen, ergötzen' und χορός 'Reigen, Tanz'. In diesem Sinne steht ihr Name auch heute noch Pate für eine Vielzahl von Tanzsportvereinen.

Sie wird als eine mit Blumen bekränzte Nymphe in leichtem Gewande, mit munterer Gebärde und als tanzende oder sitzende Jungfrau abgebildet. Sie wird gewöhnlich mit dem Attribut der Lyra (einer Leier) und einem Plektrum dargestellt und beschrieben.

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