transfer Forschung <-> Schule: CALL FOR PAPERS

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Bildquelle: PHT

Die Digitalisierung des Schul- bzw. Unterrichtsalltags schreitet analog zu der des Lebens insgesamt in den OECD-Ländern unaufhaltsam voran. Dementsprechend sind Lehrerinnen und Lehrer in allen Schultypen auf allen Schulstufen zunehmend gefordert, sich mit diesem Potential und seinen Folgen auseinanderzusetzen und in ihrer Vermittlungsarbeit einen möglichst gewinnbringenden Umgang damit zu entwickeln, gleichgültig, wo sich die persönliche Neigung auf der Skala zwischen Begeisterung und Widerwille verorten mag.

Das Annual Journal transfer Forschung <–> Schule der PHT versteht sich als Medium des interdisziplinären wissenschaftlichen und schulpraktischen Diskurses, ein Transfer zwischen Wissenschaft und Schul- bzw. Unterrichtspraxis soll damit geleistet werden. Daher sind Beiträge, die sich mit der Vielfalt der Möglichkeiten, mit Problemfeldern, Erfahrungswerten und Visionen digitaler Pädagogik befassen, willkommen und werden im Jahresband 2017 Niederschlag finden.
 
Bei Interesse senden Sie bitte Abstracts für Beiträge zum Jahresband 2017 an transfer@ph-tirol.ac.at.
Umfang: (ca. 1/2 DIN A 4 Seite)
 
Anmerkung: Die ursprüngliche Einreichfrist 01.11.2016 wurde verlängert.
 
Themenfelder der Beiträge:
  • Wie geht Schule mit der unmittelbar zugänglichen, enormen Informationsmenge im Internet um? Wie kann es Lehrenden wie Lernenden gleichermaßen gelingen, Brauchbares zu identifizieren und zum Wesentlichen vorzudringen?
     
  • Wie gelingt die Bewusstseinsbildung, dass erst durch gezielte pädagogische und didaktische Interventionen der Schritt von einem reinen Sammeln von Informationen hin zu einem mündigen Umgang mit diesen erreicht werden kann – wann und wie also wird aus Information Wissen?
     
  • Welche Kompetenzen benötigen Lehrende und Lernende, um die Ambivalenz zwischen lebenswirklicher Realität und visionärem Potential des Digitalen zu überbrücken und zudem ein lernnützliches Verhältnis zwischen eigener Identität und sozialen Netzwerken einzunehmen?
     
  • Wie effizient ist Lehren und Lernen in dieser neuen, digitalen Dimension wirklich? Welche Unterrichtskonzepte berücksichtigen die sehr heterogene Technik? Welche Rolle spielen Ängste vor dem grenzenlosen Digitalen oder Entertainment-Assoziationen?
     
  • Wie können aktuelle und zukünftige Lehr- und Lernsettings aussehen, die das Digitale adäquat mitdenken, sich aber nicht auf das bloße Training, die Ausbildung von Anwendern/Usern reduzieren lassen? Wie fördert digitale Pädagogik Kompetenzerwerb?

Detaillierte Informationen unter:

CALL for Papers - transfer Forschung ↔ Schule, Heft 3 (2017)

 
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