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Der
phantastische Realismus ist weder an eine Zeit gebunden, noch hat er
eine besondere Ausdrucksform. Zu allen Zeitzen suchten Künstler
Zugang zu mythischen Themen und Traumwelten. Um 1950 gibt es eine
Gruppe junger Künstler, die sich enger zusammenschließen und als
"Wiener Schule des Phantastischen Realismus" bekannt
werden. Sie befassen sich zunächst mit dem Surrealismus und dem
Jugendstil und lassen Merkmale dieser Stile in ihre eigene Kunst
einfließen. Ihnen allen ist ein Hang zur Mythologie eigen, zur
Fabel, zu kosmischen Träumen, erotischen Phantasien und
Weltuntergangsvisionen.
Vertreter: Arik Brauer, Ernst Fuchs, Rudolf Hausner, Friedensreich
Hundertwasser, Arnulf Rainer u. a.
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