Biologie des Todes

Kronprinz Rudolf - Aufbahrung
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"Betrachtet man den Tod aus biologischer Sicht, ist er eigentlich nichts Außergewöhnliches. Wichtige Zellen unseres Körpers erhalten zu wenig oder gar keinen Sauerstoff und sterben deshalb ab - sofern sie nicht durch Außeneinwirkungen, wie sie bei Unfällen vorliegen, direkt zerstört werden.

Nach und nach verlieren die Organe ihre Funktionsfähigkeit. Die Zellen des Gehirns sind am empfindlichsten und sterben bereits nach acht bis zehn Minuten. Danach folgen Herz (15 bis 30 Minuten) und Leber (30 bis 35 Minuten), die Lunge lebt noch etwa eine Stunde und die Niere bis zu zwei. Die Muskeln machen es auch ohne Sauerstoff noch über 8 Stunden und der Magen-Darm-Trakt arbeitet bis zu 24 Stunden weiter. Danach greifen die Verdauungssäfte die Zellen allerdings an und lösen sie auf. Bakterien machen sich schließlich daran, auch die letzten noch lebenden Zellen anzugreifen. Je nach Umgebung kann es sogar Tage dauern, bis alle Zellen abgestorben sind. Unter kühleren Bedingungen beispielsweise wird die Aktivität der Bakterien gehemmt. ..." (Quelle: www.scinexx.de)

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